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Theoretische Chemie

Konturliniendarstellung von Schwingungsgrundzustand und einem angeregten Zustand (volle Linien) für eine 2D-Potentialhyperfläche von Vinyliden (gestrichelte Linien).

Juni 1999

Inhalt

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit liegt die neue Version ´Juni 1999´ des Infobriefes der AG Theoretische Chemie vor. Eine vorläufige Version wurde vor wenigen Wochen bereits im WWW zur Verfügung gestellt und per Email all denjenigen angekündigt, deren Email-Adresse uns bekannt ist.

Dies ist die letzte Ausgabe, die von der Heidelberger Gruppe herausgegeben wird. Unsere Arbeit war gekennzeichnet von dem Bemühen, die Verbreitung über Email und WWW zu fördern. So haben wir einen Adressverteiler von nunmehr 95 Email-Adressen aufgebaut. Das ist zwar immer noch nicht ganz die Hälfte der Mitgliederzahl der AG Theoretische Chemie (von ca. 200) aber doch ein Vielfaches der Anzahl von Email-Adressen, die vor 2 Jahren bekannt war. Bis jetzt haben 35 AG-Mitglieder auf den Versand mit normaler Post verzichtet. Das erscheint uns weiterhin unbefriedigend und wir möchten nochmals anregen, in der Zukunft Email und WWW verstärkt zu nutzen.

Wir wünschen eine angenehme Lektüre des neuen Rundbriefes und erlauben uns, besonders auf die Beiträge zum neugeschaffenen Hellmann-Preis aufmerksam zu machen (und hier wiederum auf die Ziff. 3.5 und 5.2 der Verleihungsrichtlinien). Unseren Nachfolgern, der Arbeitsgruppe Jug, Hannover, wünschen wir viel Erfolg bei der Herausgabe der nächsten Infobriefe!

H. Köppel, A. Thiel, P. Schmelcher, J. Schirmer und L.S. Cederbaum


Nachrichten vom Vorstand der AG Theoretische Chemie

Die Auswertung der Briefwahl vom 15.1.99 ergab, daß folgende Mitglieder in den Vorstand der AG gewählt wurden:

W. Kutzelnigg, S.D. Peyerimhoff, V. Staemmler, W.Thiel, H.J. Werner.

Die Trägergesellschaften benannten W. Kutzelnigg (GDCh), S.D. Peyerimhoff (DBG) und M. Schreiber (DPG). Dem Vorstand gehören somit die 5 gewählten Mitglieder sowie Herr Schreiber an.

Auf der konstituierenden Sitzung des neuen Vorstandes am 14.5.99 in Dortmund wurden gewählt:

S.D. Peyerimhoff zur Vorsitzenden,
W. Thiel zum stellvertretenden Vorsitzenden.

Auf der Vorstandsitzung wurde eine Satzung zum Hellmann-Preis verabschiedet, die nachfolgend in diesem INFO abgedruckt ist.

W. Kutzelnigg, Bochum


Grussworte der Vorsitzenden der AG Theoretische Chemie

Liebe Theoretiker und Theoretikerinnen,
am 1.Juni 99 habe ich den Vorsitz der AG Theoretische Chemie übernommen.

Zunächst möchte ich ganz herzlich  dem bisherigen Vorsitzenden Werner Kutzelnigg und seinem Stellvertreter Wolfgang Domcke dafür danken, daß sie in den letzten Jahren dieses Amt so engagiert und kompetent wahrgenommen haben. Durch ihren Einsatz ist die AG Theoretische Chemie mittlerweile  den wissenschaftlichen Organisationen ein wichtiger Gesprächspartner geworden.  Unseren Trägerorganisationen,  der Deutschen Bunsengesellschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker  und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft sei ebenfalls Dank gesagt für die gewährte Unterstützung mit der Bitte, diese auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.

In den nächsten Jahren wird der Informationsaustausch, die Nachwuchspflege und die Einbindung der theoretischen Chemie in das Konzert der anderen Disziplinen weiterhin eine wesentliche Aufgabe der AG sein.
Dem ersten dient das INFO Theoretische Chemie und das jährliche Symposium. Sie alle sind herzlich eingeladen, Beiträge zum INFO zu leisten. Wenn wir uns vermehrt an den elektronischen Abruf des INFO gewöhnen, ließen sich manche Rubriken wie Stellenausschreibungen, Tagungsankündigungen sowie Klatsch und Tratsch  in kürzeren Abständen aktualisieren.
Beim Symposium soll in diesem Jahr erstmals der Hans Hellmann-Preis  vergeben werden. Wir freuen uns besonders, daß Sohn und Enkel des Namensgebers dabei sein werden.  Eugen Schwarz/Siegen, dem Beauftragten  des Hellmann-Preises, sei besonderer Dank für die Nachforschung über das bewegende  Schicksal von Hans G.A. Hellmann.  Bitte machen Sie Kandidaten-Vorschläge!
Die Einbindung  der Theoretischen Chemie in den Studienverlaufsplan  Diplom Chemie  (oder  Master Studium) macht weitere Fortschritte. Parallell dazu verbessert sich  endlich  auch  die Stellensituation  für theoretische Chemiker an den Hochschulen , bedingt einerseits durch den Generationswechsel, aber andererseits auch durch Empfehlungen von Kommissionen nach der Evaluation von Chemie-Fachbereichen  in verschiedenen  Ländern,  welche nahelegen, die  theoretische Chemie in Lehre und Forschung personell zu stärken.

In der Forschung  liegen die deutschen theoretischen Chemiker , wie vielfach attestiert wird , sehr gut im Vergleich zur internationalen Konkurrenz.  Wir haben also guten Grund, mit Optimismus in die Zukunft zu schauen, wenn sich die Mitglieder der AG Theoretische Chemie entsprechend anstrengen. Ich werde versuchen, dazu meinen Beitrag als Vorsitzende zu leisten.
  Sigrid Peyerimhoff


Richtlinien für die Verleihung des Hellmann-Preises für Theoretische Chemie

Präambel
In das Jahr 1998 fielen die 95. Wiederkehr des Geburtstages und die 60. Wiederkehr des Todestages des Pioniers der Quantenchemie Hans G.A. Hellmann. Aus diesem Anlaß wurde während des von der deutschen Arbeitsgemeinschaft für Theoretische Chemie zusammen mit ihren österreichischen und schweizer Partnerorganisationen veranstalteten 34. Symposiums für Theoretische Chemie in Gwatt bei Thun von der Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft (AG) am 23. September 1998 der Wille bekundet, regelmäßig einen ``Hellmann-Preis'' zur Förderung der theoretischen Chemie und der auf diesem Gebiete arbeitenden Nachwuchswissenschaftler(innen) zu vergeben.
  1. Bezeichnung und Ausstattung des Preises
    1. Der Preis wird unter der Bezeichnung ``Hans G.A. Hellmann-Preis'' verliehen. Die Zustimmung zur Benutzung des Namens wurde am 18.03.1998 von Hellmanns Nachkommen erteilt.
    2. Der Preis besteht aus einer Urkunde mit kurzer Laudatio, der Biographie Hellmanns, einem Reprint-Exemplar von wichtigen Arbeiten Hellmanns und einem Geldbetrag.
    3. Der Preis soll nach Möglichkeit jährlich vergeben werden.
  2. Bestimmungen für die Verleihung
    1. Prämiert werden soll die selbständige wissenschaftliche Leistung von Nachwuchswissenschaftler(inne)n, etwa vom Rang einer Habilitationsarbeit.
    2. Das Thema soll im Bereich der Theoretischen Chemie angesiedelt sein, so zum Beispiel Quantenmechanik von Molekülen oder von kondensierter Materie, Dynamik chemischer Reaktionen, Modellierung chemischer Systeme.
    3. Die Kandidaten für die Preisverleihung sollen höchstens 40 Jahre alt sein und noch keine Lebenszeit-Professur innehaben.
    4. Der Preisträger bzw. die Preisträgerin soll die deutsche Sprache beherrschen.
  3. Die Jury und die Auswahl der Preisträger
    1. Die fünfköpfige Jury, die den Preis verleiht, wird von der Vollversammlung der AG gewählt. Es werden auch zwei Ersatzmitglieder gewählt, die vorzeitig ausscheidende Mitglieder vertreten (siehe auch 3.7).
    2. Die Mitglieder der Jury werden alle zwei Jahre neu gewählt. Einmalige Wiederwahl ist möglich.
    3. Die Mitglieder der Jury werden aus dem Kreis der Hochschullehrer und Wissenschaftler in äquivalenter Position gewählt. Die Jury soll Vertreter der drei oben erwähnten Länder umfassen.
    4. Die Jury bestimmt in geheimer Sitzung aus der Kandidatenliste den Preisträger und formuliert eine kurze Laudatio.
    5. Alle Mitglieder der AG können Kandidaten benennen. Die Kandidatenvorschläge sollen den Lebenslauf, die Publikationsliste, Sonderdrucke von fünf wesentlichen Publikationen und eine Laudatio umfassen. Die Vorschläge sind fünffach einzureichen. Selbstbenennungen werden nicht berücksichtigt.
    6. Die Kandidatenliste wird am 15. April des Jahres, in dem die Preisverleihung stattfinden soll, geschlossen.
    7. Wird ein Kandidat aus dem Arbeitskreis eines Mitgliedes der Jury in die engere Wahl gezogen, geht das Stimmrecht auf ein Ersatzmitglied der Jury über.
    8. Die Jury ist beschlußfähig, wenn drei Mitglieder anwesend sind. Schriftliche Voten von Jurymitgliedern sind zulässig. Die Benennung des Preisträgers erfordert mindestens drei Stimmen.
  4. Preisverleihung und Pflichten des Preisträgers
    1. Der ``Hans G.A. Hellmann-Preis'' nach Punkt 1 wird auf einem ``Symposium für Theoretische Chemie'' verliehen.
    2. Der Preisträger hält auf dem Symposium einen Vortrag.
    3. Die Unterlagen des Preisträgers werden im Archiv der AG aufbewahrt.
  5. Abschließende und Übergangs-Bestimmungen
    1. Der Preis wird erstmalig auf dem 35. Symposium für Theoretische Chemie vom 12.-16. September 1999 in Freiberg (Sachsen) verliehen.
    2. Die Kandidatenliste für die erste Verleihung wird zum 1. Juli 1999 geschlossen.
    3. Als Jury der ersten Preisverleihung fungiert der Vorstand der AG, zusammen mit dem Beauftragten für den Hellmann-Preis.
    4. Zur ersten Preisverleihung werden Sohn und Enkel Hellmanns eingeladen.
    5. Diese Satzung wurde am 14. Mai 1999 durch den Vorstand der AG beschlossen.

Diese Version kann noch Fehler enthalten. Wegen der Termindringlichkeit wird sie schon jetzt versandt. Die Fehler und Fehlformulierungen bittet Eugen Schwarz zu entschuldigen.


Hans G.A. Hellmann

Hans Gustav Adolf Hellmann, einer der Pioniere der Quantenchemie, wurde vor 96 Jahren am 14.10.1903 in Wilhelmshaven geboren. Er studierte zwischen 1922 und 1929 an der TH Stuttgart Physik (u.a. bei Ewald und Fues), wo er mit einer experimentellen Arbeit bei Regener über den Ozonzerfall im Alter von 25 Jahren zum Dr. Ing. promovierte. Vorher hatte er eine experimentelle "Schwerpunktarbeit" über Dielektrizitätskonstanten von Salzlösungen zur damals aktuellen Theorie von Debye-Hückel-Onsager-Falkenhagen an der Universität Kiel angefertigt, wo auch Kossel lehrte. Seine Diplomarbeit über radioaktive Präparate entstand bei Otto Hahn und Lise Meitner am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin. In Stuttgart verliebte sich Hellmann in ein sehr hübsches jüdisch-ukrainisches Waisenmädchen, das im Hause seines Doktorvaters lebte. Die jungen Leute heirateten. Und genau am 14.10. des Jahres 1929 wurde ihnen der Sohn Hans Hellmann jr. geboren (jetzt Dipl. Ing. in Siegen).

Hans G.A. Hellmann war in der Zwischenzeit Assistent für Theoretische Physik an der TH Hannover geworden, wo es eine starke Chemie gab (z.B.Biltz, Klemm, Fischer). Und das Zentrum der Quantenphysik in Göttingen war nur 100 km entfernt. Zunächst zeigte Hellmann, daß der Spin nicht bloß eine scheinbare Eigenschaft gebundener Elektronen ist. Dann entwickelte er das semiempirische "Diatomics in Molecules"-Verfahren. Zusammen mit dem Physikochemiker Jost bemühte er sich um eine für Chemiker verständliche Erklärung chemischer Bindungsphänomene (Z. Elektrochem. 1934, 40:806; 1935, 41:667). Er erarbeitete die Grundlagen der Pseudopotentialmethode unter dem Namen "Kombiniertes Näherungsverfahren" (C.R. Acad. Sci. URSS 1934, 4:444). In seiner wichtigsten hannoveraner Arbeit (Z.Phys. 1933, 85:180) leitete der das molekulare Virial-Theorem und das Kraft-Theorem ("Hellmann-Feynman-Theorem") her und arbeitete die physikalische Natur der kovalenten Wechselwirkung heraus. Sein mit 29 Jahren vor diesem Hintergrund gestellter Habilitationsantrag wurde aber abgewiesen, am 24.12.1933 erhielt er die Kündigung der Physik-Dozentur an der Tierärztlichen Hochschule, die er inzwischen inne hatte: denn seine Frau war Jüdin.

Wegen der Herkunft seiner Frau wie wegen seiner politischen Einstellung hatte er sich schon seit längerem um eine Auslands-Position in der Sowjetunion bemüht, trotz der dortigen politischen Situation (vgl.S. Courtois et al., Le livre noir du communisme, in Deutsch bei Piper 1998). Er erhielt eine ausgezeichnete Stelle am Staatlichen Karpov-Institut für Physikalische Chemie in Moskau. Dort untersuchte er schwächere Wechselwirkungen und elementare Reaktionskinetik, er publizierte quantenchemische Artikel für "Normalchemiker" wie für naturwissenschaftlich interessiere Laien, insbesondere aber entwickelte er die Pseudopotentialmethode weiter (z.B. Acta Physicochim. URSS 1935, 1:913; 1936, 4:225, 5:324; J. Chem. Phys. 1935, 3:61; 1936, 4:324). Seine Hauptleistung in Moskau war die Fertigstellung des Manuskripts zum ersten Lehrbuch über Quantenchemie, unter dem Namen "Kvantovaja Khimija" Anfang 1937 publiziert. Den Namen "Quantenchemie" für die neuentstehende Wissenschaft hatte der österreichisch-deutsche Physikprofessor Arthur Haas schon 1929 kreiert. Eine kompaktere, überarbeitete Ausgabe des Lehrbuchs in Deutsch kam noch Ende 1937 bei Deuticke heraus. In der Zeit des "Großen Terrors 1937/8" (vgl. Courtois et al.) verschwand Hellmann. Er wurde im Alter von 34 Jahren liquidiert. Sein Todestag ist der 29. Mai 1938.

Eine ausführliche Bio- und Bibliographie Hellmanns erschien im Bunsenmagazin 1999, (1) 10-21, (2) 60-70. Sonderdrucke können angefordert werden bei schwarz@chemie.uni-siegen.de .


Tagungsvorschau 1999/2000

Stand: 25. 5. 99

Zusammengestellt von:
Prof. Dr.phil.nat. Klaus Helfrich, Fachgebiet Theoretische Chemie, FB 5, TU Berlin

Tel. : (030) 314 23774 ; Tel. priv.: (030) 8131669 oder 8134045

Fax: (030) 814 98767
E-Mail :
Helfrich_TUB@csi.com

1999:
2000:

Hinweise auf weitere Tagungskalender:


Weitere Tagungshinweise

Der "Xth International Congress on Quantum Chemistry" findet vom 5.-10. Juni 2000 in Menton (Frankreich) statt. Nähere Informationen unter der Internet-Adresse:
http://www.lctn.u-nancy.fr/ICQC

Der "III Congress of the International Society for Theoretical Chemical Physics" findet vom 8.-13. November 1999 an der Universidad Nacional Autonoma de Mexico in Mexico City statt. Seine Themen umfassen die Entwicklung grundlegender Aspekte bis zur Anwendung auf spezifische chemische Probleme. Die Beiträge (eingeladene sowie eingereichte) werden in einem Sonderband des International Journal of Quantum Chemistry veröffentlicht.
Weitere Auskünfte erteilt:
Prof. J. Ladik,
Theoretische Chemie, Universität Erlangen-Nürnberg,
Egerlandstr. 3, 91058 Erlangen.


Molpro Benchmarks

MOLPRO Benchmark Resultate für aktuelle Workstations und Server, vom Linux PC bis hin zu Supercomputern, können unter
http://www.tc.bham.ac.uk/molpro/benchmark gefunden werden. Wer Resultate für andere Maschinen beitragen kann, möge sich bitte an den Unterzeichner wenden.

H.-J. Werner
werner@theochem.uni-stuttgart.de


Klatsch & Tratsch

Herr Dr. Burkhard Schmidt hat sich am 16. 12. 1998 an der FU Berlin im Fach Theoretische Chemie habilitiert.

Priv.Doz. Dr. Bernd Engels ist seit 1.Mai 99 C3-Professor für Theoretisch-organische Chemie an der Universität Würzburg.

Herr Prof. Thiel ist ab 1. August Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim.

Wir gratulieren!


Stellenanzeigen

Am Institut für Theoretische Chemie der Universität Stuttgart ist ab sofort eine

Postdoktorandenstelle

zu besetzen. Im Rahmen eines von der DFG im Schwerpunktprogramm 470 "Zeitabhängige Phänomene und Methoden in Quantensystemen der Physik und Chemie" seit dem 1995 geförderten Projekts wurden in unserer Gruppe Programme zur zeitabhängigen Simulation der Photodissoziation dreiatomiger Moleküle auf gekoppelten Potentialflächen entwickelt. Die mit der neuen Stelle verbundenen Forschungsziele sind die Erweiterung dieser Programme um Bahn- und Spindrehimpulskopplungen und die Anwendung auf Systeme mit mehreren gekoppelten Potentialflächen. Für diese anspruchsvolle Aufgabe sind vorherige Erfahrungen in den Bereichen Quanten- bzw. Reaktionsdynamik und Behandlung von Drehimpulsen unerlässlich. Die Vergütung erfolgt nach BAT IIa, die Stelle ist auf 2.5 Jahre befristet (eine kürzere Besetzung ist möglich).

Anfragen und Bewerbungen bitte an:
Prof.Dr. H.-J. Werner oder Priv.-Doz.Dr. B. Hartke,
Institut für Theoretische Chemie der Universität Stuttgart,
Pfaffenwaldring 55,
70569 Stuttgart
Telefon: 0711-6854401
e-mail:
werner@theochem.uni-stuttgart.de bzw. hartke@theochem.uni-stuttgart.de


Bei der Technischen Universität Berlin ist folgende Stelle zu besetzen:

Universitätsprofessor/-professorin

BesGr C3 für das Fachgebiet "Theoretische Chemie"

Kennziffer: 5-919 (Bewerbungsfristende 15.6.1999)

Aufgabengebiet: Der/die Stelleninhaber/in soll in der Lehre das Fach Theoretische Chemie vertreten und an der Vertiefung mathematischer Grundkenntnisse mitwirken; in der Forschung soll sein/ihr Arbeitsgebiet den Schwerpunkt "Molekulare Materialwissenschaften" verstärken, vorzugsweise auf dem Gebiet der nicht-kovalenten Wechselwirkungen, supramolekulare und makromolekulare Systeme und Biomaterialien; ebenso wird eine Weiterentwicklung numerischer Simulationsverfahren zum Studium der Struktur und Dynamik komplexer Vielteilchensysteme angestrebt. Eine Mitarbeit im Sfb 448 "Mesoskopisch strukturierte Verbundsysteme" ist erwünscht.

Anforderungen: Erfüllung der Berufungsvoraussetzungen gem. § 100 des Berliner Hochschulgesetzes (Merkblatt wird auf Wunsch zugesandt), einschlägige Erfahrungen in der Lehre; durch Publikationen dokumentierte Leistungen in der Forschung

Die TUB strebt eine Erhöhung ihres Frauenanteils an und fordert daher Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen bevorzugt eingestellt (dies gilt für Bereiche, jeweils bezogen auf die Besoldungs-, Vergütungs- oder Lohngruppen, in denen mehr Männer als Frauen beschäftigt sind).

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. 

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer mit den üblichen Unterlagen an den Präsidenten der Technischen Universität Berlin, Fachbereich 5, Sekr. TC 1, Straße des 17. Juni 124, D-10623 Berlin. 


Position announcement

A position (BAT IIa/2) for a Ph. D. (doctoral) student is available in the department for scientific computing of the Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Berlin (ZIB).  The field of activities shall include the following:


The project is part of the German network on  "time-dependent phenomena and methods in quantum systems of physics and chemistry" (Schwerpunktsprogramm SPP 470 of the German research council DFG). The projects are in close cooperation with other theoretical and experimental groups both in Germany and abroad (with the possibilty for some travelling).

Applicants should have completed their undergraduate studies in applied mathematics, physics or chemistry (or a German "Diplom") and should have a strong interest in scientific computing and in chemical physics/ physical chemistry. The opening is available immediately and the position is  limited to three years.

Working at the ZIB offers a very stimulating environment  in an interdisciplinary team of applied mathematicians, physicists, and chemists, with close connections to all three universities of Berlin. A variety of high performance computing facilities is available, e. g. massively parallel computing, 3D-visualization, etc .  Furthermore, the city of Berlin is a fascinating place to live at the heart of Europe.

Please mail your application to

PD Dr. Burkhard Schmidt
Konrad-Zuse Zentrum für Informationstechnik (ZIB)
Takustraße 7, D-14195 Berlin, Germany